Paguera - Letzte Vorbereitungen

Weiter gehts in meiner Serie: Urlaub in Paguera mit Teil 3.

Verlässlichkeit II

Im Teil 2 habe ich kurz über unseren umgebuchten Flug geschrieben. Ich habe durch ein Infomail von Airberlin mitgeteilt bekommen, dass unser Niki Flug um 12:30um 05:20; um 04:55 startet.

ja, das ist Malaga

Langsam wird die Situation doch unentspannend. Boarding ist um 04:20, das bedeutet Anreise um spätestens 03:00 und in Palma landen wir damit um 07:20. Der Reiseveranstalter LMX Touristik hat uns mit der Bitte nach einem Early-Check-In im Hotel in no time abblitzen lassen. Dem teureren Flug um 12:30 haben wir nicht per Zufall den Vorzug gegeben. Ticketbuchungen per Sparschiene (um die Uhrzeit fährt sowieso kein Zug mehr) oder andere Arrangements währen somit zum zweiten Mal über den Haufen geworfen worden.

echt?

In den Medien liest man, dass Airberlin in Tegel Flüge streicht aber offensichtlich ist das gerade en vogue bei dieser Fluggesellschaft. Ich bin ja schon gespannt ob sie uns überhaupt mitnehmen.
Da verreist man gerne.

Einziger Lichtblick derzeit ist, dass uns das Hesperia Mallorca Villamil auf unsere direkte Anfrage einen Early-Check-In zugesagt hat (herzlichen Dank).

Der Online Check-In sollte bereits möglich sein, nur habe aus unerfindlichen Gründen nur ich Fluginformationen von Airberlin erhalten. Die Kompetenz von LMX Touristik zieht sich durch wie ein roter Faden und so ist ein solcher Online-Service laut LMX gar nicht möglich.

sehr bemüht

Nach einer ewigen Wartezeit in der Schleife und einem Telefonat mit der überaus bedacht unfreundlichen Telefonistin von Airberlin konnte auch meine Freundin online einchecken.

Packen

Es geht nur ein paar Tage in den Süden. Ich habe es trotzdem geschafft meine riesige Samsonite Reisetasche voll zu bekommen. (Was für ein Glück)


In den Koffer müssen neben meinem Fahrradequipment auch alles um Fotos schießen zu können. Die Fuji mit meinem 16mm Objektiv ist aus naheliegendem Grund nicht am Foto zu finden.

Eigentlich braucht man auf Mallorca nichts weiter außer seines Bike-Outfits (inkl. Schuhe) mitzubringen. Pedale können beim Reservieren des Bikes auf rad-international.de ausgewählt werden und sogar einen Helm könnte man sich ausborgen. Ein Pannenkit in der Satteltasche ist am Bike zu finden  und muss nur bei Benutzung bezahlt werden. Wasserflaschen können täglich vor der Tour kostenfrei im Shop aufgefüllt werden.
Bei meinen Bike-Trips vergesse ich immer meine Trinkflaschen einzupacken. Hier also ein kurzer Reminder:
"Packt eure Trinkflaschen ein." 
Aber sogar die gäbe es dort in super Qualität (meine ist am Bild zu sehen) zu kaufen.

Da ich aber wie üblich volles Programm fahre habe ich auch meinen Fotorucksack und unzähligen anderen Krimskrams mit.

Mit dem Mindshiftgear Trail Fotorucksack habe ich einen Goldgriff gelandet. Diesen Rucksack verwende ich zum Mountainbiken, Wandern und bei solchen Trips auch am Rennrad. Durch den Schnellzugriff via ausfahrbarer Bauchtasche geht alles super schnell und der Rucksack liegt sehr gut am Rücken.

Navigation

Die Straßen sind sehr übersichtlich, man kann sich kaum verfahren und so würde eine einfache Karte reichen...

Bequemer ist trotzdem kurz auf den Bildschirm schauen und die aktuelle Position mit dem Sollwert vergleichen zu können. Also habe ich mein Sony Xperia, das in Kombination mit einer Quadlock Halterung am Lenker befestigt wird mit. Letztes Jahr konnte ich meinem alten und geliebten Xperia Z (R.I.P) auf einer ruppigeren Straße Malagas beim Sterben zusehen. Es ist aus dem hübschen Snapon-Case gehüpft und dann auf der Straße davongehoppelt. Ich dachte, dass in unserer Beziehung alles super läuft aber dem war wohl nicht so. Der Quadlock hat super gehalten, leider war wie beschrieben danach nur noch das Case am Rad und das Telefon konnte ab dem Zeitpunkt nur mit Maus bedient werden, was sich beim Biken etwas umständlicher gestaltet.

Dieses Jahr habe ich daraus gelernt und das massive Case des Telefons zusätzlich mit einer hübschen Handschlaufe versehen. Diese bringt mich meiner femininen Seite näher und am Lenker befestigt sollte das System die Beziehung zwischen mir und dem Xperia Z5 sehr gut zusammen halten. Ganz wohl ist mir trotzdem nicht und daher habe ich mein treues Garmin Dakota 20 als Backup eingepackt und mit gpx-Tracks befüllt, die paar Gramm fallen bei Kamerarucksack und Co auch nicht mehr auf. Das Dakota hat in seinem Leben schon mehr einstecken müssen als so mancher UFC Fighter und lebt immer noch.

Weiter geht's bald im nächsten Teil...

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