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Südafrika Tag 8 - Keuboomstrand

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Auch heute starten wir mit einem Game Drive um 0530. Der Park war aber wie leer gefegt. Sogar Ranger David war etwas angefressen weil die Spuren der Löwen nicht wirklich aufschlussreich waren und so rein gar kein Tier zu sehen. Den ausgeprägten Suchtrieb kann er zumindest nicht verleugnen. Als Draufgabe hat es sogar noch angefangen zu Regnen aber dank der Wetterfesten Ponchos war das trotz offenen Land Cruiser nicht so schlimm.


Am Wasserloch haben wir aber dann kurz vor dem Ende der Tour noch Hippos und anderes Game beobachten können. Die verhofften Löwen die David so energisch gesucht hatte blieben aber bis zum Schluss aus. Gerade als wir schon zurück aufgebrochen sind haben wir doch noch einen Funkspruch bekommen und herausgefunden, dass sie ja eh gleich ums Eck waren. Die sind laut David über Nacht, weil hungrig circa 20km quer durchs Resort gelaufen.

WTFidk: Wenn die schon so hungrig sind, warum schnappen sie sich nicht einfach ein paar Häppchen aus so einem Land-Cruiser Tableau?

Bürohengstabenteuer - SUP auf der Donau

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Draußen ist die Hitze, in der Arbeit ist die Klimaanlage. Um mich fürs Rausgehen zu motivieren habe ich mir ein kleines Abenteuer ausgedacht.


Man kommt von Linz aus Donau stromaufwärts paddelnd nur langsam voran. Schneller geht es da schon, wenn man mit einer rumpelnden Diesellock der Mühlkreisbahn fährt. Diese hat kurz vor Ottensheim eine Haltestelle direkt am Wasser. Wer hier aussteigt muss nur den "nur für Berechtigte" Bahnübergang und ein paar Stufen überwinden um direkt am Wasser zu sein.


Daher habe ich mein SUP geschultert und bis Dürnberg gefahren. Ich bin von dort bis Ottensheim gepaddelt um dann mit dem Strom (teilweise auch mit anderen Paddlern) auf Linz Kurs zu nehmen. Die Distanz am Wasser beträgt rund 10 Kilometer und ließ sich mit ein paar Badestopps in 2 Stunden gemütlich erledigen.

Ende meiner Tour war der Alturfahr Donaustrand an dem ich unter Beobachtung vieler Augenpaare anlegte. Die Linz Linien hat mir die Tour mit ihrem Schienenersatzverkehr noch etwas…

Südafrika Tag 7 - Kichaka

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Trotz sehr müden Augen wegen des Milchstraßenshootings sind wir um 0500 aufgestanden, denn der morgendliche Game Drive startet um 0530. Gleich bei dem Gate der Lodge standen als ob es hier von Tieren nur so wimmeln würde auch schon die ersten Giraffen vor unseren Scheinwerfern.


Wir mussten anschließend aber auch lernen, dass die Tiere eigentlich wirklich schwer zu finden sind und haben den Rest der Tour damit verbracht Nashörner und Löwen zu suchen. Der Sonnenaufgang während der Suche war aber genauso schön anzusehen. Wie es der Zufall wollte haben wir dann beide doch noch am Rückweg zur Lodge angetroffen.


Tipp: Für die Safari unbedingt viel warme Kleidung mitbringen. Meine Dynafit Daunenjacke hatte ich eigentlich nur mit, da es in Österreich noch so kalt war aber diese und zwei zusätzliche Pullis hat es schon gebraucht um warm zu bleiben. Ist die Sonne mal weg wird es auch in Südafrika mitunter sehr kalt.


Da nach dem Frühstück schon fast vor dem Nachmittags Game Drive bedeutet haben…

Garmins Servicelevel

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Ich liebe meine Garmin Fenix 5. Sie hat mich schon durch einen Schneesturm gelotst, in dem der Rest der Gruppe schon für eine Bergrettung gebetet hat. Regelmäßig übernimmt sie die Navigation auf meinen Rennrad-, Wander-, Trailrun-, StandupPaddle-, Schneeschuh- und Lauf-Runden und hat mich dabei noch nie hängen lassen.
Im Gegensatz anderen Exemplaren in meinem Bekanntenkreis, bei dem der Barometer defekt ging und dadurch die Uhr getauscht wurde ist meine Hardware seit 28.04.2017 fehlerfrei. In letzer Zeit bemerkte ich, dass Start- und Down-Taste trotz regelmäßigem Spülen der Uhr ihren Druckpunkt verloren. Ist die Uhr nass wird es besser, trocknet sie durch wars das dann wieder. Die Funktion selbst ist noch nicht eingeschränkt aber wohin das geht gefällt mir nicht.


Daher habe ich Garmin am 2. Juni das Problem beschrieben und nach Lösungsmöglichkeiten gefragt. Am 1. Juli hat mich dann doch interessiert ob am anderen Ende jemand seine Mails liest und tags drauf hat sogar jemand "gea…

Südafrika Tag 6 - Kichaka

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Um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen sind wir mit Safair von CPT nach PLZ geflogen. Schon Wochen vorher hat uns die Airline darüber informiert, dass der Flug früher als geplant abhebt. Mit der Verspätung sind wir dann aber genau zum ursprünglich geplanten Abflug gestartet :)


In Port Elizabeth haben wir uns bei Europcar einen SUV gebucht. Dabei hatte ich die Hoffnung, dass hier wo es noch umwegige Straßen gibt ein SUV nicht als 4x2 angetriebener Hausfrauenbomber mit maximalem Luftwiderstand und Parkplatzverbrauch verstanden wird. Diese Hoffnung wurde enttäuscht.


Im Kichaka Luxury Game Lodge beziehen wir nach 108 zurückgelegten Kilometern einen von wenigen Bungalows. Hier sind maximal 20 Gäste untergebracht. Das man hier also sehr exklusiv absteigt und die ehrlich freundliche Betreuung machen den Aufenthalt zu einem schwer zu vergessenden Erlebnis. Nicht nur von der Terrasse des Haupthauses sondern auch vom Pool davor kann man den Hippos im Wasserloch beim Dümpeln zusehen.


Trotz etw…

Mein Tagebuch VI - Terbodore Coffee

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Bei unserer Reise durch Südafrika haben wir uns bei der Kaffeerösterei Terbodore mit Kaffee eingedeckt (Blogeintrag). Da jedes Kilo Kaffee auch circa ein Kilo im Koffer ausmacht mussten wir weise entscheiden. Mitgebracht haben wir The Great Dane, welcher nun verkostet wird.


Mit seinen 100% Arabica aus Äthiopien und Indonesien ist er nicht so schwierig zu kontrollieren wie man vermuten möchte. Seine fruchtige Note kann einem, wenn nicht perfekt eingestellt im Espresso schnell zu sauer werden. Daher eignet er sich aber auch sehr gut für einen Cappuccino, die Note ist im Milchgetränk erfrischend fruchtig. Am Besten schmeckt er als Doppelter Espresso im Cappuccino.


Als Espresso-Trinker würde ich mir zwar ob der Erinnerung an die Rösterei und das ausführliche Gespräch mit Chefröster Jommo trotzdem wieder kaufen aber leider wird nicht nach Österreich versandt.


Südafrika Tag 5 - Franshoek

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Uns wurde ans Herz gelegt Franshoek statt Stellenbosch zu besuchen. Es ist etwas weniger bekannt bei Touristen und was Wein und Kulinarik angeht gibt es hier nichts auszusetzen.


Womit wir nicht gerechnet hätten war Regen aber heute Nacht hat es das ausgiebig getan. Alle hier sind happy darüber. Bei meinem Frühstückslauf zum Stausee war die Luftfeuchtigkeit dementsprechend hoch.


Unser zufälliger Fund, die Terbodore Kaffeerösterei mit angeschlossenem Big Dog Cafe entpuppte sich als äußerst interessant und gemütlich. Der Chefröster hat mich bei meinem Blick in die Rösterei erwischt und sofort alles rund um die Kaffeebohne erklärt. Danach haben wir den Kaffee auch gleich verkostet. Leider ist Kaffee doch so schwer wie auf der Packung steht und daher habe wir mal nur 1kg der Sorte The Daene mitgenommen.


Um in der Weingegend auch ein bisschen Wein zu probieren sind wir ins Grande Provence gefahren. Auf dem riesigen Areal gibt es nicht nur ein Gepardengehege, was uns vor unserer Safari natü…