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Zurück zum Happy-Place (Teil 6)

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Ich bin früh aufgestanden und in den Abrasha Park gegangen um den Sonnenaufgang in mich und meine Kamera aufzunehmen und diesen Tag zu starten. Dabei konnte ich den Fischerbooten beim Auslaufen aus dem Hafen und einer Granny mit ihrem Hund bei ihren eigentümlichen Fitnessübungen zusehen. Man sollte Tel Aviv nicht nur (aber auch) wegen den kulinarischen Höhepunkte besuchen. Die Graffiti Szene hier ist es wert sich einen Tag Zeit zu nehmen um einige der vielen Kunstwerke zu bestaunen. Wir haben uns dafür eine Tour gebucht und es trotz der immensen Hitze nicht bereut. Dabei haben wir von den verschiedenen Techniken und den Hintergründen der Werke erfahren. Jedes erzählt eine Geschichte und nimmt oft mit Witz Themen des öffentlichen Lebens aufs Korn. In Florentin sind die Graffitis überall und viele namhafte Künstler kommen extra hierhin oder mieten sich sogar Wände um große Stücke zu präsentieren. Nach der interessanten Tour sind wir noch etwas durch das Viertel gestreift...

Das Bergfex-Problem

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Das Wetter ist schön und so zieht es uns in die Natur. Es ist heiß, da würde kühle Höhenluft Abhilfe schaffen. Eine Hütte darf natürlich zufällig am Weg liegen. Und wenn die Tour an einem See oder Back endet wäre das Glück perfekt. Kurz gesucht und schon genau eine solche  Tour auf Bergfex  (nicht nachwandern!) gefunden. Zeitlich noch im Rahmen und höhenmeter-technisch an der Grenze ist sie. Leider entdeckt, dass die Steyrerhuette  bereits 2 Monate wegen Pächterwechsels geschlossen hat. So sind wir trotzdem und mit etwas mehr Jause im Gepäck aufgebrochen. Mimi hat sofort bemerkt, dass die Tour "hier ist nichts beschildert" etwas besonders ist  aber wir haben den GPX-Track und so wird weiter marschiert. Beim Absolvieren von einigen Höhenmetern biegt man vom Forstweg auf Pfade und wieder zurück auf einen Forstweg. Naja, bis man auf einen Pfad abbiegt, der sich nach einigen Metern verliert. Laut Navigation sind wir immer noch richtig aber müssen über Bäume ...

Mountainbiken am Hochkönig - "Do kummt nix"

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Eine Mountainbike-Tages-Tour zusammenzustellen, die eine Gruppe zwischen 33 und 61 Jahren, bestehend aus zwei Bio- und einem E-Biker glücklich macht war wieder eine Challenge die ich gerne akzeptierte. Bei meiner Recherche bin ich auf Dienten am Hochkönig gestoßen und wegen des beworbenen fast 5 Kilometer langen Flow-Trails dort hängen geblieben. Um während der Tour auf Kondition und Flow eingehen zu können habe ich mir ein Programm mit reichlich Optionen gebastelt. Wenn der Trail zu geil ist, gibt es eine Option weniger Höhenmeter (1200hm) zu sammeln und 2x Flowtrail ( von GPSies ) einzubauen. Die andere Option habe ich mir aus mehreren Tracks zu rund 1800hm und 1x Flowtrail zusammengeflickt. Die Hirscheggalm ist leider trotz meiner vorherigen Internetrecherche  (hab mich vom Foto in die Irre führen lassen) nicht mehr bewirtschaftet. Wir haben uns zu den Mietern auf die Bank gesetzt und statt Speckbrot unsere Müsliriegel gegessen. Den Abstecher kann man sich also ru...

Trailgaudi in Unken

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Nach  Ischgl und Gais  haben wir uns dieses Jahr für ein Wiedersehen mit der Familie Flatscher in Unken entschieden. Ursprünglich wollten wir schon letztes Jahr hin aber 2018 war der Friedlwirt wegen Umbau geschlossen. Nicht einmal 2 Stunden von Linz entfernt findet man hier am Ende der asphaltierten Straße einen Familienbetrieb mit Herz, guter Hausmannskost und Mountainbikekompetenz. Durch die kurze Anreise... können wir noch vor Mittag mit unserer ersten Tour des Wochenendes starten. Nach unserem letzen Besuch ist anscheinend schon genügend Zeit vergangen um wieder zu vergessen, dass es die 1000 Höhenmeter auf die Loferer Alm auch schon ordentlich in sich haben. Mit ein bisschen Abzweigung übersehen haben wir die Höhenmeter dann noch ein bisschen ausgebaut bevor wir in der Kechtalm  unser erstes Bier, eine Kaspressknödelsuppe und die einzigartige Aussicht inhaliert haben. Gleich neben dem Hotel kann man live beobachten wie in einem alten Sägewe...

Südafrika Tag 9 - Arch Rock

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Der heutige Tag startet wieder frisch-fröhlich mit einem Morgenlauf. Ich habe eine kleine Runde geplant und gemeinsam mit unserem Freund Sammy während des Laufs festgestellt, dass Südafrika weit entfernt von flach ist. Auch wenn es noch früh Morgens ist, sollte man kein kühles Lüftchen erwarten. Die Sonne stand früher auf und mein Faktor 50 performed ähnlich wie Olivenöl der Haut. Danach haben wir The Mill besucht. Hier entstehen an alten Webstühlen feine Decken, Tischtücher und vieles mehr. Gefunden haben wir Mungo welche diese tollen Stücke herstellen nur durch den Aufdruck auf Handtüchern im Kichaka Resort. Leider reicht der Platz im Koffer nicht für eine große kuschelige Decke, so sind nur ein paar Geschirrtücher in den Einkaufskorb gehüpft. Bevor wir heute im Fat Fish abendessen sind wir in Plettenberg Bay noch eine Runde spaziert. Das Highlight dieses Abends sind die Malkreiden die die Kinder bekamen und ich mir später eventuell unter den Nagel reiße. Auf der H...

Zurück zum Happy-Place (Teil 5)

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Wer in Tel Aviv den Tag gemütlich ausklingen lassen möchte, muss sich am Heimweg nur eine der vielen Gelegenheiten aussuchen und sich setzen. Uns hat es heute ins Paspartu unweit von unserem Apartment gezogen. Ein nicht unwesentlicher Entscheidungsgrund war, dass hier gerade eine Band aufbaute. Wie sich dann herausstellte, eine gute Wahl, es wurde sogar gesteppt. Einige Stunden später führt uns die Suche nach Frühstück ins  Puaa . Die Besonderheit hier ist nicht nur das ausgezeichnete Shakshuka sondern, dass man auch jeden Einrichtungsgegenstand hier kaufen kann. Wir waren auch schon sehr versucht uns einen Wasserkrug mitzunehmen. Gut genährt sind wir danach durch den bekannten Flohmarkt gestreift und sogar kofferkompatibel fündig geworden. Ein Bild samt Bilderrahmen haben wir aus einem der Haufen befreit und erstanden. Gut irgendwie, dass man nicht allzuviel im Flugzeug mitnehmen kann, sonst hätte ich wohl auch bei den alten Möbeln intensiv zugeschlagen. In Tel A...

Mein Tagebuch VII - Musetti - Mio Espresso Rossa

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Wir haben uns bei Tasteit neuen Stoff besorgt. Und zwar den Musetti Mio Espresso Rossa Im Espresso intensiver, herb schokoladiger Geschmack, trotzdem rund und ausgewogen. Liegt voll am Gaumen und lange in der Nase ohne penetrant zu sein. Die Säure muss man suchen und man wird wohl erst beim zweiten Schluck fündig. Mit 40% Robusta sollte er auch koffeintechnisch gut dastehen. Einen Schub leistet diese Zusammensetzung aber man bekommt kein Herzrasen. Dem Cappuccino oder Verlängerten gibt er eine Note die entfernt an Filterkaffee erinnert. Bei der Crema hält er sich dezent zurück. Für mich keine Offenbarung aber gut ist er trotzdem. Eine zufällige Verkostung dieser Sorte in Milchgetränken hat bei den Verwandten schieres Entzücken und mehrfaches Nachfragen zu "Welcher?" und "Wo kaufen?" ausgelöst. Für mich ein gelungener Espresso mit hervorragender Motorstartwirkung. Kommt sicher wieder in unser Körberl.