Projekt gerahmte Technik - Teil 2

Es wäre geschafft. Nachdem ich die Kamera aus ihrer Versenkung geholt habe, ging es dann recht schnell an die Arbeit. Ich habe mit tatkräftiger Unterstützung meiner Assistentin Mimi meine Backunterlage gewendet, es wirkt einfach etwas uncool auf einer mit Brötchen bedruckten Unterlage eine Kamera zu zerlegen und unter Kamerabeobachtung begonnen die Minolta zu zerlegen.

unwissend

Relativ schnell ist mir klar geworden, dass ich die Kamera 1. nie wieder zusammenbauen können würde und ich 2. im Leben nicht verstehen werde was da drinnen alles ab geht. Als Teil der Mechanik habe ich sogar Schnüre gefunden, die durch das ganze Gehäuse führen. Ich hatte bisher schon einiges an Technik offen vor mir auf dem Tisch liegen, aber diese Kamera erinnert mich eher an ein sehr komplexes Uhrwerk. Hut ab vor allen, die so etwas verstehen und reparieren können/konnten.
(An dieser Stelle ein Video-Tip von mir: Master of Camera)

Mit diesem zwar für den Inhalt etwas langen aber trotzdem tollen Video Tutorial von Gwegner habe ich mein Bildmaterial auch schnell bearbeitet bekommen. Hier könnt ihr euch ansehen was man alles aus einer SR-T 303 "heraus holen" kann.



Im Video zwar nicht so gut zu erkennen, da ich gefühlte 1000 Bauteile und Schrauben vor mir liegen habe aber leider musste ich gegen Ende Aufgeben. Ich bin, nicht in den Teil der Kamera gekommen, in dem sich der Timer und der Vorhang befinden. Die einzigen Schrauben die ich noch übrig zu öffnen übrig habe sind die beiden , die die Ösen für den Kameragurt. Aber die beiden lassen sich auch unter erhöhtem Kraftaufwand nicht öffnen.

Bevor ich hier mit noch mehr Gewalt zu Werke gehe, werde ich mich nochmal online schlau machen, ob ich nicht doch noch irgendwo Schrauben übersehen habe oder einen Kniff nicht kenne. Die nächsten Updates dazu gibt es somit in Teil 3.


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