Südafrika Tag 1 - Ankommen


Unser Uber-Fahrer hat uns viel von seiner Heimat erzählt und mehrfach erwähnt, dass Uber hier die beste Fortbewegungsmöglichkeit sei. Das kann ich nach unserem Urlaub nur bestätigen.


Kaum im Hotelzimmer angekommen, haben wir die Nähe zu Bo Kaap genützt und einen Spaziergang zwischen den bunten Häusern gewagt. Dieses Viertel ist bekannt wie berüchtigt, uns wurde empfohlen nicht nach Einbruch der Dunkelheit dort zu sein.


Unseren Spaziergang wollten wir eigentlich im Yours Truly abschließen aber das hatte leider wie alle anderen Freitag Nachmittags (Ich habe bis jetzt nicht herausgefunden ob es in Südafrika so etwas wie Siesta gibt) geschlossen. Dementsprechend verzweifelt und hungrig (für unsere 1st world Verhältnisse) sind wir in das Clarkes gestolpert. Von außen schürt dieses Lokal nicht besonders die Erwartungen aber umso größer war die Überraschung als wir den kühlen, grünen, gemütlichen Innenhof entdeckten. Noch besser war dann nur noch die Pizza "The Norman".


Den Sonnenuntergang wollten wir am Signal Hill erleben und ich hatte die "gute" Idee von der Longstreet da hoch zu wandern. Auf den Tipp zweier Kinder, dass hier Weiße ausgeraubt werden haben wir wie typische weiße Touristen reagiert und ein Uber gerufen.
Die Rundumsicht am Signal Hill ist beeindruckend, der Sonnenuntergang wunderbar und die City-Lights wunderschön.


Sicherheit

Für Europäer als Ausbeuterbetrieb gebrandmarkt bietet Uber in einem Land wie Südafrika, wo man in mancher Gegend beziehungsweise Nachts keinen Meter zu Fuß zurücklegen sollte doch unschlagbare Vorteile. Man hat keine Sprachbarriere zu überwinden, weiß vorher wie viel man bezahlen wird, wird vor der Tür abgeholt und die Fahrt ist GPS-überwacht. Daher mein Tipp für alle Südafrikareisenden
Meldet euch bei Uber an
In Österreich fühlt sich irgendwie gerade jeder subjektiv unsicher. Danke an dieser Stelle an den Boulevard für die Stimmungsmache. Hallo!, wir leben im 3.-sichersten Land weltweit. Ich habe zwar nicht erst den Äquator überqueren müssen um das zu begreifen aber in Südafrika, das auf Platz 125 (von 163; Letzter ist übrigens Syrien) rangiert wird der Unterschied spürbar. Der Fakt kurze Strecken nicht zu Fuß und nicht per Taxi bewältigen zu sollen, dass hier über dem Stacheldraht noch Elektrozaun auf der 2 Meter hohen Mauer von Einfamilienhäusern sitzt, die Geldtransporter kleine Panzer sind und man sich vorab auf Carjacking einstellt, ist doch etwas beklemmend.


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