Beschriften wie damals

Ich liebe KORKEN!

Dabei mein ich nicht etwa den Verschluss von Weinflaschen, sondern die Einmachgläser von Ikea. Sie bringen dir jede Art von Schüttgut in eine hübsche Form. Man kann sie einfach irgendwo ins direkte Sichtfeld stellen und gut ists.
Nun bin ich zwar im Stande darin Kaffee zu erkennen und mahle auch nicht Weizenkleie in meiner Espressomaschine aber ein Label würde diese Gläser doch noch besser aussehen lassen. Diese neumodernen Thermotransferdrucker sind hier denkbar ungeeignet, der Look eines Prägeetiketts muss her. Ganz wie früher werden die Buchstaben in das Band gepresst und geben dem Label einen super Vintage, Werkstätten, Topsecretakten-Look.

Ich war kurz davor mir einen Dymo Omega zu kaufen aber habe dann wegen den schlechten Bewertungen noch zugewartet. Meine Assistentin Mimi konnte von einer ihrer Quellen dann zufällig einen alten Dymo Maxi 1755 samt Bändern ausleihen.

Antikes Fundstück

Bei dem Gerät ist sogar eine Bandbeförderung integriert.  Wenn man den Abzug drückt werden die Buchstaben geprägt aber bei diesem Exemplar das Band leider nicht mehr befördert. anchmal kommt ein etwas hässlichen Knacksen aus dem Gerät.


So habe ich das Band einfach Stück für Stück selbst nach vorne gezogen. Das sollte man im Wort nicht vergessen, sonst flucht man lauthals über die eigene Vergesslichkeit und muss von vorne anfangen ;) Die schwarze Scheibe des Dymos kann man herausziehen und gegen andere tauschen.


Am Dymo befindet sich auch eine Schneidefunktion aber da ich das Band nach vorne herausziehen muss, verwende ich eine Schere dafür. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und im Eifer wurde sogar Wolfgang schon beschriftet.







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