Amsterdam again - Part 2



Wie versprochen startet der zweite Teil mit Frühstück. Heute Morgen gab es im Mook wieder Antidiät. Hier gibt's es Pancakes in süß und auch sauer, dazu Ahornsirup in großen Flaschen. Für mich wurde es "The Infamous Pancakes" mit geschmolzener Erdnussbutter, Schokosauce und Früchten. #koma


Die Amsterdam-Safari geht danach weiter nach Noord. Mit der kostenlosen Fähre kommt man bis zur ehemaligen NDSM Werft. Hier gibt es kaum einen Zentimeter der nicht besprayt ist.


Die Werft selbst wurde zu Kreativraum für Künstler und Hauptwohnsitz einiger Hipster umgewandelt. Zum geschäftigen Treiben zwischen historisch schiefen Häusern in Amsterdam ist Noord erfrischend anders und vor allem ruhig.


Nach einem Spaziergang und einem Toilettenbesuch im Hilton Double Tree genießen wir direkt am Wasser die Aussicht auf Amsterdam vom Cafe Norderlicht aus. Von hier aus beziehungsweise von überall hier sieht man den Lastenkran der zu einem Hotel umgebaut wurde.


Danach geht der Spaziergang weiter und führt uns so zu Neef Louis, was uns traurig stimmt. So viele tolle Möbelstücke und wir sind leider nur mit Handgepäck statt Anhänger hier.


Nachdem wir durch die Hallen voller Einrichtung gestreift sind geht es weiter zum Cafe de Ceuvel. Traditionsbewusst haben wir 2 Bier und Kroketten bestellt und in der Sonne genossen.
Nach insgesamt 4 Kilometer Fußmarsch in Noord geht es mit der Fähre von Pont Neuv wieder zurück nach Central.


Bis auf die kostenlose Fähre ist der öffentliche Verkehr in Amsterdam relativ teuer. Zumindest für jene wie uns, die viel zu Fuß unterwegs sind und nur vereinzelt die Öffis brauchen. Eine Kurzkarte (gilt 1h ab Fahrtantritt) schlägt mit 3€ zu Buche.

In Amsterdam wurde das Bikesharing wie Obike übrigens verboten nachdem der Dienst gelaunched wurde. Danach wurden/werden die Bikes an Privatpersonen verkauft, welche dadurch nun mit dicken Ketten gesichert hie und da zu finden sind. Ich bin ja schon gespannt wie es in Wien und anderen Großstädten damit nun weiter geht.

Was bei keinem Amsterdam Besuch fehlen darf ist die obligatorische Grachtenfahrt. Bewaffnet mit einem Booking.com Gutschein sind wir bei Kimboot aufgeschlagen, was uns nicht viel brachte. Der Deal lautet, dass man billiger aufs Boot kommt, wenn sich sonst niemand findet der den vollen Preis für einen Platz bezahlt. Zusätzlich ist die Adresse nicht wohl jene von der Boote ablegen, sondern nur das mit einem nassen Schäfer und einer blonden Holländerin besetzte Büro.


Dadurch top motiviert haben wir uns beim 500Meter entfernten Lovers Stand erklären lassen, dass unser Voucher (Living the Rabatt Life) nur von Central (gerade vorbei gekommen 1 Million Leute in Schlangen) weg Gültigkeit besitzt, beziehungsweise das nächste Boot in 45 Minuten abfährt.
Aller guten Dinge sind drei und so haben wir weitere 100 Meter weiter bei Blue Boat mit unserem nächsten Voucher angeheuert. In den auch hier 45 Minuten Wartezeit ging sich noch ein Abstecher bei Albert Heijn aus um für die Überfahrt Bier, Käse, Waffeln und Chocomel zu bevorraten. Die Tour war wie alle vorherigen wieder sehr gemütlich und der dudelnde Audioguide doch sehr informativ.

Und wie sollte es heute anders kommen, wir probieren die Tapas im Frenzi aus. Gut aber holländisch interpretiert ist unser Fazit. Das Bier schmeckt wie immer ausgezeichnet.

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